M2ACT × FORUM TANZ

THE ART OF SOLIDARITY

Allianzen in den Darstellenden Künsten


Netzwerktreffen, Panels & Workshops

22. November 2024, Biel
Maison.Farel.Haus & Nebia·Bienne spectaculaire

Nachhaltigkeit, faire Praktiken, internationale Solidarität und die Repräsentation minorisierter Personen werden derzeit in den Darstellenden Künsten auf vielen Bühnen verhandelt. Doch auch hinter den Kulissen stellen wir uns diesbezüglich immer dringender die Fragen: Wie möchten wir arbeiten? Und mit wem? Immer mehr Kulturschaffende haben das Bedürfnis, gemeinsam für eine Sache einzustehen, Ressourcen zusammenzulegen und Einfluss zu nehmen.

Allianzen – was sind dabei die Erwartungen? Wer macht was? Wer profitiert, wer entscheidet und wer zahlt den Preis?

Auch das Forum Tanz und Migros-Kulturprozent m2act gehen dieses Jahr eine Allianz ein. Um einige dieser Bündnisse und Koalitionen in den Darstellenden Künsten zu beleuchten, findet am 22. November 2024 in Biel ein gemeinsames Netzwerktreffen statt. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, an Panels, Diskussionen und Workshops in den Austausch zu treten, sich inspirieren zu lassen und neue Partnerschaften einzugehen.

TEILNEHMER*INNEN

M2ACT × FORUM TANZ richtet sich an Akteur*innen der Darstellenden Künste in der Schweiz, an Studierende sowie Vertreter*innen und Entscheidungsträger*innen aus Politik und Medien.

WAS ERWARTET DICH?

Gemeinsam starten wir im Nebia · Bienne spectaculaire in den Tag, der sich der solidarischen Allianz widmet. Nach veganen Gipfeli, Kaffee und ersten Gesprächen mit Kolleg*innen beginnen wir den gemeinsamen Vormittag. Folgende Fragen beschäftigen uns an diesem intensiven Tag: Warum ist Augenhöhe so zentral für den Allianz-Begriff? Welche Voraussetzungen sind wichtig, um Verbündete oder Kompliz*innen zu werden – und zu bleiben? Und welche Anwendungsbeispiele, aktuelle Praktiken und Initiativen gibt es?

VORMITTAG

Im Input reflektiert Rohit Jain seine Erfahrungen mit transformativen Prozessen an der Schnittstelle von Forschung, Kunst, Kulturpolitik und Aktivismus. Dabei bezieht er sich auf Beobachtungen als Sozialanthropologe und Antirassismusaktivist sowie als Mitbegründer des erinnerungspolitischen Projektes «Schwarzenbach-Komplex» und des Kollektivs Berner Rassismusstammtisch.

Mit dem Panel der Group50:50, eines kongolesisch-deutsch-schweizerischen Kollektivs, geht es weiter. Sie zeigen einen Ausschnitt aus ihrem filmisch dokumentierten Reflexionsprozess, den sie nach drei Jahren erfolgreicher, aber auch konfliktreicher Zusammenarbeit in einer Retraite angegangen sind. Anschliessend diskutieren sie mit dem Plenum die Tücken transkontinentaler Kooperation, ungleich vorhandener Fördermittel, unterschiedlicher Lebens- und Arbeitsrealitäten und Formen der fairen Kooperation.

Anhand eines Mappings machen wir uns ein Bild von den vielfältigen Initiativen und aktivistischen Formaten, die im Bereich der Darstellenden Künste in der Schweiz bestehen. Mit dem Ziel, Vernetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen, Wissen und Erfahrung zu teilen und so unser Berufsfeld fairer und nachhaltiger zu gestalten. Eine digitale Karte mit exemplarischen Projekten soll entstehen, Vert le Futur kartografiert.

Nachmittag

In der Mittagspause gibt es Zeit und Raum für Austausch und Erholung. Das Essen wird von der lokalen Bieler Cantine Mobile vegan zubereitet.

Der Nachmittag bietet Gelegenheit, an einem oder zwei Workshops selbst aktiv zu werden – oder sich in einem Panel inspirieren zu lassen: im Maison.Farel.Haus und Nebia · Bienne spectaculaire. Solidarität, Allianzen, Fairness und Nachhaltigkeit werden unterschiedlich aufgeschlüsselt und definiert – wir tauchen ein in die Vielfalt!

Lass dich inspirieren vom neuen Kompliz*innen-Modell des Tanzhaus Zürich und probiere Methoden und Tools des Westschweizer Collective Tools Project aus. Anne-Laure Sahy, Leiterin der Association Vaudoise de Danse Contemporaine (AVDC), bietet einen Praxisaustausch zum Thema Schwarmintelligenz. Oder reflektiere über den ethischen Umgang mit autobiografischem Material für die Bühne. Erprobe mit Vertreter*innen der Artas Foundation Möglichkeiten interkultureller Kollaboration und Kunstarbeit oder barrierefreie Kommunikation mit der Zürcher Inklusionsexpertin Saphir Ben Dakon. Schliesslich laden die französische Kunsthistorikerin Camille Richert und least (laboratoire écologie et art pour une société en transition) ein, interaktiv die gegenwärtigen Modelle von Kulturproduktion und -rezeption zu überdenken.

Am Nachmittag finden zudem zwei Panels statt: Lerne Aktionsformen lokaler Kulturpolitik aus der ganzen Schweiz und ihre Möglichkeiten kennen. artFAQ und Produktionsbande widmen sich den Potenzialen des Zusammenschlusses, des Austauschs und eines neuen Selbstverständnisses von Produktionsmanager*innen.

Wir schliessen den Tag mit einem informellen Apéro im Nebia · Bienne spectaculaire.

PROGRAMM

Ankunft, Akkreditierung

13:15 - 14:00 Uhr, Akkreditierung bei der Kasse vor dem Rossstall 2 der Kaserne Basel

Empowerment Space

Der Empowerment Space ist ein Raum von und für Künstler*innen und Aktivist*innen. Teilnehmer*innen vernetzen sich spartenübergreifend, tauschen Erfahrungen aus und diskutieren in kleinen Gruppen. Die Compagnie ultra gestaltet und moderiert den Empowerment Space.

Rossstall 1, Kaserne Basel: offen 13:15 - 18:30 Uhr, rollstuhlgängig

Compagnie ultra

Intro

Zum Auftakt von m2act × Helvetiarockt kommen Künstler*innen und Aktivist*innen zusammen, um sich zu begegnen, auszutauschen und zu vernetzen. Am Nachmittag stehen vier Workshops à 2,5 Stunden oder der Empowerment Space zur Wahl. Danach reflektieren alle Teilnehmer*innen das Erlebte unter Anleitung. Der Apéro lädt zu weiteren Gesprächen ein. Den Abschluss bildet eine Theateraufführung.

Rossstall 2, Kaserne Basel: Deutsch/Französisch, Dauer 30 min (14:00 - 14:30 Uhr), rollstuhlgängig

Lesung: «Candy Girls. Sexismus in der Musikindustrie» - Lesung und Gespräch mit Sonja Eismann. Eine Kooperation mit dem feministischen salon basel

In einer wütenden, aber auch lehrreichen Mischung aus Analyse und Abrechnung zeigt Sonja Eismann in ihrem Buch, wie tief Sexismus und Ageismus in der Musikindustrie verankert sind. Sie schreibt über sexistischen Musikjournalismus, den male gaze – die Darstellung von Frauen aus einer männlichen, oft objektifizierenden Perspektive – in der Musikindustrie. Gleichzeitig zeigt sie Beispiele selbstbewusster Aneignung, des Widerstands und den wütenden Mittelfinger gegen das Musikpatriarchat. Katha Florin Baur vom feministischer salon basel moderiert die Lesung und das anschliessende Gespräch mit dem Publikum.

Saal, kHaus: Deutsch, Dauer 90 min (15:00 - 16:30 Uhr), rollstuhlgängig, 170 Teilnehmer*innen

Sonja Eismann

Workshop 1: Gewalt aufschlüsseln: kollektive Lektüre und kritische Analyse. Analyse systemischer Gewalt in Kunstkreisen

Ausgehend von einer gemeinsamen Lektüre ausgewählter Texte lädt dieser Workshop dazu ein, die Mechanismen verschiedener Formen von Gewalt und Diskriminierung im künstlerischen Umfeld zu identifizieren. Gemeinsam werden Angriffsstrategien, Machtverhältnisse und deren Auswirkungen auf Einzelne analysiert, um Reflexion und Handlungskompetenz zu fördern.

Atelier, kHaus: Französisch/Englisch, Dauer 150 min (15:00 - 17:30 Uhr), rollstuhlgängig, 25 Teilnehmer*innen

Reboot Transmissions

Workshop 2: still moving on

Dieser Workshop bietet einen Rahmen, um Gefühlen wie Wut oder Hilflosigkeit körperlich zu begegnen. Wie kann mensch sich künstlerisch mit den Narben von patriarchaler Gewalt auseinandersetzen und den Schmerz in Tanz transformieren?

Es wird ein Raum der gegenseitigen Stärkung geschaffen, in dem individuelle Erfahrungen und kollektiver Zusammenhalt ihren Platz finden. Im kreativen Schaffen lassen sich neue Ausdrucksformen entwickeln und innere Stärke und Verbundenheit erfahren. Es sind keine tänzerischen Vorkenntnisse notwendig.

Proberaum, kHaus: Englisch/Deutsch, Dauer 150 min (15:00 - 17:30 Uhr), nicht rollstuhlgängig, 20 Teilnehmer*innen, bequeme Kleidung

Livia Kern

Workshop 3: Play! Fight!: Konsensorientiertes Arbeiten in Proben

Theater ist ein Raum, in dem Hierarchien meist selbstverständlich vorausgesetzt werden und den Arbeitsalltag explizit oder implizit prägen. Was passiert in Proben zwischen künstlerischer Leitung und Ensemble- oder Bandmitgliedern oder in kollektiven Arbeitsprozessen zwischen den einzelnen Mitgliedern? Wer hat die Möglichkeit, Settings zu gestalten und wer begibt sich in diese? Wer dient wem zu und warum? Gibt es einen Konsens über die Arbeitsweise, der aktiv erarbeitet wurde, und Grenzen, über die Einigkeit herrscht? Ziel dieses Workshops ist es, den Teilnehmer*innen das Konsensrad von Betty Martin vorzustellen und auszuprobieren: ein konkretes Werkzeug, mit denen die Teilnehmer*innen ihre Rolle(n) und Verhaltensweisen in ihrer Arbeit reflektieren, benennen und gegebenenfalls neugestalten können.

Forum, kHaus: Deutsch, Dauer 150 min (15:00 - 17:30 Uhr), rollstuhlgängig, 18 Teilnehmer*innen, bequeme Kleidung

Beren Tuna

Kollektive Reflexion

Nach einem Tag voller intensiver Eindrücke und bereicherndem Austausch lädt Compagnie ultra die Teilnehmer*innen dazu ein, vom Denken ins Fühlen zu wechseln. Im Empowerment Space wird durch eine kurze Körperaktivierung, gefolgt von einer experimentellen Klangreise, ein Raum geschaffen, der eine nicht-mentale Verarbeitung der Erlebnisse des Nachmittags ermöglich

In gemeinsamer Stille werden die Teilnehmer*innen dazu eingeladen, über folgende Fragen nachzudenken:

  • Was habe ich mental und körperlich erlebt?

  • Welche Erkenntnisse sind aus der gemeinsamen Reise entstanden?

  • Was hat mich bewegt?

  • Wie möchte ich mit dem umgehen, was in mir nachwirkt?

Dieser Moment der verkörperten Reflexion schafft Platz, um sowohl individuelle Erfahrungen als auch die kollektive Präsenz der Gruppe zu würdigen. Alle Körper, Bedürfnisse und persönlichen Komfortzonen sind willkommen. Alle sind eingeladen, sich im eigenen Tempo und nach den eigenen Möglichkeiten einzubringen.

Rossstall 1, Kaserne Basel: Englisch, Dauer 45 min (17:45 - 18:30 Uhr), rollstuhlgängig

Compagnie ultra

Apéro Riche

Veganes Apéro Riche

Rossstall 2, Kaserne Basel: Dauer 60 min (18:30 - 19:30 Uhr), rollstuhlgängig

Rage - Theatervorstellung von Emilienne Flagothier

Vier Frauen spielen mit immer wieder neu verteilten Rollen sexuelle Übergriffe aus ihrem Alltag nach und erlauben sich, dass ihnen der Kragen platzt: Schluss mit den Kommentaren und Berührungen auf der Strasse, im Büro, in der U-Bahn! RAGE ist dabei kein Diskurs über die Methode, sondern setzt auf groteskes Spiel, falsche Schnauzbärte und Eisenstangen. Ein kathartisches Rachespiel über den alltäglichen Sexismus von Männern gegenüber Frauen. In-Yer-Face!
Das Theaterprogramm kuratiert die Kaserne Basel.

Tickets
Es steht eine begrenzte Anzahl an Gratis-Tickets zur Verfügung. Sobald das Kontingent ausgeschöpft ist, musst du ein reguläres Ticket kaufen. Daher lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung – ganz nach dem Prinzip: «First come, first served».

Mit der Anmeldebestätigung erhältst du einen Code für diejenige Vorstellung, für die du dich angemeldet hast (entweder Donnerstag oder Freitag).

Rollstuhlplätze für die Theatervorstellung
Die Kaserne Basel verfügt über eine begrenzte Anzahl an Rollstuhlplätzen. Um einen Platz zu garantieren, ist eine frühzeitige Reservierung hilfreich. Bitte reserviere spätestens zwei Tage vor der Vorstellung per Telefon +41 61 6666 000 oder per E-Mail an buero@kaserne-basel.ch. Rollstuhlplätze können leider nicht online gebucht werden.

Reithalle, Kaserne Basel: Französisch mit deutschen & englischen Übertiteln, Dauer 110 min (20:00 - 21:50 Uhr), rollstuhlgängig, Induktionsschleife

Kaserne Basel

MITWIRKENDE

Arts_ Sainement

Agathe Raboud (sie) und Salomé Coquoz (sie)

Arts_Sainement (A_S) ist eine Bewegung, die 2020 von etwa zehn unabhängigen Kunstschaffenden aus der Romandie gegründet wurde. Sie kämpft gegen alle Arten von Machtmissbrauch, Diskriminierung, Belästigung und feindseligen Handlungen im Bereich der darstellenden Künste in der Romandie. Der Verein hat sich der Begleitung von Betroffenen und Opfern von Missbrauch verschrieben. Darüber hinaus engagiert er sich für Prävention, Sensibilisierung und die Förderung des Dialogs über Missbrauch im Bereich der darstellenden Künste. Der Verein steht im Austausch mit ähnlichen Organisationen auf nationaler Ebene und hat an zahlreichen Podiumsdiskussionen und Fachtreffen zu den Themen Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz im Kulturbereich teilgenommen. Ausserdem hat er einen «Vertrauenspreis» für junge Initiativen der Stiftung Leg Pro Culture (Erbprozent) erhalten und wird in den nächsten zwei Jahren von m2act unterstützt.

Sidonie Atgé-Delbays

Les Créatives

Sidonie Atgé-Delbays (sie) hat an der Universität Genf Politikwissenschaften und Gender Studies studiert und ist Mitautorin des Rosa Hefts. Sie war mehrfach in Schweizer Kulturinstitutionen tätig, wo sie Fachleute informiert und bei der Umsetzung von Praktiken zur Förderung der Geschlechtergleichstellung in ihrem Arbeitsumfeld begleitet hat. Sie hat sich an zahlreichen feministischen Vereinsprojekten in der Westschweiz beteiligt und interessiert sich besonders für Fragen im Zusammenhang mit der Erziehung und den Machtverhältnissen zwischen Erwachsenen und Kindern. Sie ist eine engagierte Feministin und arbeitet derzeit im Centre Hubertine Auclert, einem Ressourcenzentrum zur Förderung der Gleichstellung in der Region Île-de-France.

Hazbi Avdiji

Helvetiarockt

Hazbi Avdiji (they/er) ist Co-Leiter des Awareness Lab bei Helvetiarockt. Dort unterstützt Hazbi Institutionen aus der Musikindustrie in ihrem Bemühen um mehr Gleichberechtigung und sicherere Räume für geschlechtliche und ethnische Minderheiten. Hazbi ist auch Dozent für berufliche und wirtschaftliche Diskriminierung an der HEG Genève und der Universität Lausanne. Hazbi ist unter anderem als Musiker, Produzent, Performer und DJ tätig.

Pascale Baba Altenburger

Pascale Baba Altenburger (she) is a dance artist who engages with socially critical topics within her artistic and pedagogical practice. Her many years of experience as a freelance dancer, dance educator, and choreographer allow her to approach the performing arts not only from an artistic perspective but also from a cultural-political one. She is a member of **Bla*Sh**. Since 2021, she has been leading workshops addressing anti-Black racism, discrimination, and intersectionality.

Naomi Chinasa Bögli

Projektleiterin Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich

Zürich schaut hin – gemeinsam gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit
Naomi Chinasa Bögli (sie), Projektleiterin Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich

Der öffentliche Raum in Zürich soll für alle Menschen sicher und frei zugänglich sein – unabhängig beispielsweise von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Hautfarbe oder ob jemand mit oder ohne Behinderung lebt.

«Zürich schaut hin» macht Grenzüberschreitungen sichtbar, die für viele Menschen – insbesondere für Frauen und queere Personen – zum Alltag gehören. Über eine anonyme Meldeplattform können Betroffene und Beobachter*innen ihre Erlebnisse teilen. Das Projekt fördert zudem Zivilcourage, stärkt die Selbstbehauptung und sensibilisiert die Öffentlichkeit sowie spezifische Berufsgruppen für Diskriminierung und Belästigung.

Das Projekt wird gemeinsam von der Fachstelle für Gleichstellung und dem Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich umgesetzt.

Bundesamt für Kultur

(BAK)

Das Bundesamt für Kultur (BAK) ist die kulturpolitische Fachbehörde des Bundes. Die kulturelle Vielfalt ist ein Wesensmerkmal der Schweiz. Das BAK setzt sich für Kultur als wesentliches Element einer offenen und demokratischen Gesellschaft ein – in der Schweiz und international.

Angela Calia

Accademia Dimitri

Angela Calia (sie) ist Dozentin und Forscherin an der Accademia Dimitri (SUPSI) und Künstlerin im Bereich Tanz und Videotanz. Sie hat einen Abschluss in Geisteswissenschaften mit Schwerpunkt Theater der UNIBA (Italien) und einen Master of Art in Theater der Accademia Dimitri (Schweiz). Sie erforscht und entwickelt künstlerische Arbeiten rund um Körpergedächtnis, geschlechtsspezifische Gewalt und ortsspezifische kreative Prozesse.

Compagnie ultra

2013 gegründet, agiert ultra von Luzern, Genf, Bern und Biel aus in Theaterstücken, Performances und Installationen an den Rändern des Stabilen. 2016 war die Gruppe für den Schweizer Performancepreis nominiert, ihre Stücke standen wiederholt auf der Shortlist des Schweizer Theatertreffens und wurden in mehreren Sprachen in allen Landesteilen gezeigt. ultra wurde wiederholt mit der Selektiven Förderung des Kantons Luzern ausgezeichnet und profitierte von 2018-2021 von der Dreijahresförderung «Prairie» des Migros Kulturprozents. Aus einer interdisziplinären Perspektive sucht ultra nach Überlagerungen von Leben, Kunst und Aktivismus.

Sonja Eismann

Sonja Eismann (sie) ist Journalistin und Kulturwissenschaftlerin. Sie studierte Komparatistik in Wien, Mannheim, Dijon und Santa Cruz (USA) und war Mitgründerin des Magazins nylon und des Missy Magazine, wo sie bis heute Teil der Redaktion ist. Von 2016 bis 2022 war sie Mitglied im Musikrat des Goethe-Instituts, 2024 hatte sie die Popdozentur der Universität Paderborn inne. Sie schreibt u.a. für Spex, taz, Freitag und Deutschlandfunk Kultur und forscht zu Genderdarstellungen im Pop und gendersensiblem Musikjournalismus.

Noemi Grütter

Les Créatives

Noemi Grütter (sie) ist eine feministische Aktivistin und Menschenrechtsexpertin. Mit ihrer feministischen Arbeit inspiriert sie über lokale, nationale und internationale Institutionen hinweg bis in die Clubs und auf den Strassen. Mit dem Festival Les Créatives hat sie das Rosa Heft für mehr Gleichstellung in der Kultur- und Kunstszene mitkonzipiert und mitgeschrieben. Sie ist selbst DJ (DJ ALÉLÉFI) sowie Teil des feministischen Partykollektivs «Cats Calling Back». Bei Amnesty International leitet sie das Frauenrechtsprogramm.

Sandra Feller

Sandra Feller (sie) ist Kulturarbeiterin und Teil des Salzhaus Winterthur-Teams. Sie ist mitverantwortlich für ökologische und soziale Nachhaltigkeit, Teil des Bookings und der Kommunikation. Sie organisiert in der Freizeit ein alternatives Musikfestival in Aarau und war in der Vergangenheit bei unterschiedlichen kulturellen Austragungsorten dabei, wie dem «One of a Million Festival», dem «KIFF» in Aarau, etc.. Besonders das Thema Machtverhältnisse in der männerdominierten Musikbranche beschäftigt sie stark.

Mark Damon Harvey

Mark Damon Harvey (er), seit 1980 in der Schweiz, geboren 1955 Los Angeles, Kalifornien, USA, absolvierte ein Wirtschaftsstudium, erwarb kurz darauf einen MBA und studierte später Pädagogik in der Schweiz. Er unterrichtet Anti-Vorurteil- und Anti-Rassismus-Kurse seit 1992 in der Privatwirtschaft und an Hochschulen. Sein Fokus liegt vor allem auf der Handlungsebene und wie Mikroaggressionen im Alltag mit wirksamen Interventionen entgegnet werden können.

Helvetia rockt

Helvetiarockt ist ein schweizweit aktiver Verein, der sich für die Gleichstellung aller Geschlechter in der aktuellen Musik einsetzt. Mit seinen Angeboten schafft der Verein einen niederschwelligen Zugang zur Musik, fördert und vernetzt professionelle Musiker*innen und sensibilisiert die Branche. Zudem fordert Helvetiarockt eine angemessene Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen, intergeschlechtlichen, non-binären, trans und agender Menschen in Line-Ups, Teams und Gremien. Dabei inspiriert der Verein täglich Menschen, Bestehendes zu hinterfragen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Mathieu Horeau

Accademia Dimitri

Mathieu Horeau (er) ist Dozent und Forscher an der Accademia Dimitri (SUPSI). Er promovierte an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne, wo er Ästhetik und Geschichte der Philosophie lehrte. Er schrieb Dokumentarfilme und war insbesondere Co-Autor des Films «Préliminaires», der 2021 von Arte ausgestrahlt wurde. Seine Forschung konzentriert sich auf angewandtes Theater mit einem philosophischen und sozial engagierten Ansatz.

Mattia Iacobelli

We Can Dance iT

Mattia Iacobelli (er/iel) ist Projektleiter*in bei der Organisation We Can Dance iT, die sich gegen Sexismus und sexuelle Gewalt in kulturellen und festlichen Räumen einsetzt. Mit einem Master-Abschluss in Gender Studies arbeitet Mattia in der Prävention von geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt sowie in der kulturellen Vermittlung zu Themen rund um Geschlecht und Sexualität. Seit mehreren Jahren in kulturellen, alternativen und feministischen Kreisen aktiv, stellt Mattia das Feiern in den Mittelpunkt seines*ihrer politischen Engagements.

Livia Kern

Livia Kern (sie/keine) ist freiberufliche Choreographin, diplomierte Bewegungs- und Tanztherapeutin, zertifizierte Axis Syllabus Lehrerin und Tänzerin in Basel. In ihrem eigenen Projekt forscht sie zwischen politischem Aktivismus und Performance sowie zwischen Kunst und Heilung. 2023 leitete und choreographierte sie das queer-feministische Tanzstück «Resistor» im Roxy Birsfelden. 2024 choreographierte sie das partizipative Tanzstück «Innehalte» im Roxy Birsfelden, den TanzFlashmob «Courage» mit dem Theater Power Flower für Menschen 60+ sowie die schweizweite Tanz-Aktion «Carrying Care» von femtak. Für 2025 hat Livia Kern das Atelier Mondial Stipendium gewonnen und recherchiert in Japan über Tanzrituale im öffentlichen Raum.

Kaserne Basel

Die Kaserne Basel gehört zu den wichtigsten grossen Zentren der freien zeitgenössischen Theater-, Tanz-, Performance- und Populärmusikszene der Schweiz. Kontinuierlich fördert sie freie Kompanien und Talente der lokalen, nationalen und internationalen Theater- und Tanzszene. Das Musik-Programm bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus aufstrebenden und etablierten Acts. Gemeinsam mit der KaBar ist die Kaserne Basel ein beliebter Treffpunkt innerhalb eines vielfältigen Areals.

Raffaela Kolb

Raffaela Kolb (sie) bewegt sich an der Schnittstelle von Kultur und Gesellschaft. Mit langjähriger Erfahrung in der Musikbranche und einem Master in Kulturpublizistik engagiert sie sich im Salzhaus und bei m4music als Projektleiterin für Soziale Nachhaltigkeit für mehr Diversität und Inklusion. Ihr Fokus liegt auf Awareness- und Präventionsarbeit sowie auf der Frage, wie Kultur strukturellen Wandel fördern und nachhaltige, partizipative Transformationsprozesse anstossen kann.

Agota Lavoyer

Agota Lavoyer (sie) ist Sozialarbeiterin und hat sich auf sexualisierte Gewalt spezialisiert. Als Opferhilfe-Beraterin hat sie unzählige Betroffene und deren Angehörige unterstützt. Heute arbeitet sie als selbstständige Beraterin, Referentin und politische Aktivistin. Sie ist Autorin der Bestseller-Bücher «Ist das okay?» und «Jede_ Frau». Vor kurzem erschien ihr drittes Buch «Ermutigt.», ein Handbuch für Betroffene sexualisierter Gewalt.

Patrick Mangold

Patrick Mangold (er) ist Anwalt mit Spezialgebiet Arbeitsrecht und Performer. Er ist regelmässig im Bereich der darstellenden Künste tätig, insbesondere um zu beraten oder Workshops abzuhalten, etwa zu Fragen des Persönlichkeitsschutzes und der Prävention von Belästigung im beruflichen Umfeld. Er war sechs Jahre lang Präsident der AVDC und ist heute Mitglied der FASC, der Waadtländer Stelle für die Verteilung der Mittel der Loterie Romande, in der Kulturkommission.

Marie Major

Marie Major (sie) ist im Besitz des Anwaltspatents. Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich auf Arbeitsrecht, Erwachsenenbildung und Management spezialisiert. Besonders interessieren sie Fragen rund um Persönlichkeitsschutz, Identität und Datenschutz in Arbeitsverhältnissen. Neben ihrer Tätigkeit als Anwältin hegt sie eine Leidenschaft für die darstellenden Künste und den Tanz und ist auch im Vereinswesen aktiv. Marie Major hat mehrere Fortbildungen mitgestaltet und Projekte zur Prävention von Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz unterstützt.

Migros-Kulturprozent m2act

Das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent für die Darstellenden Künste

Migros - Kulturprozent

m2act ist ein Projekt des Migros-Kulturprozent, Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe: migros-engagement.ch

Opferhilfe beider Basel

Elena Spinnler (sie) und Thomas Gall (er)

Die Opferhilfe beider Basel setzt sich parteilich engagiert für gewaltbetroffene Menschen ein, unterstützt und berät diese. Elena Spinnler (sie) ist Beraterin für Frauen, Jugendliche und Kinder bei Gewalt. Innerhalb der Opferhilfe beider Basel ist sie Verantwortliche für Awareness und Gewaltprävention. Thomas Gall (er) ist Berater für Männer und queere Menschen bei Gewalt, er ist Teamleiter und stellvertretender Geschäftsleiter.

Veronica Provenzale

Accademia Dimitri

Veronica Provenzale (sie) ist Forscherin und Verwaltungsdirektorin an der Accademia Dimitri (SUPSI). Sie studierte Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Lausanne, wo sie 2006 in Geisteswissenschaften promovierte. Sie war wissenschaftliches Mitglied und dann Mitarbeiterin des Istituto Svizzero in Rom und später wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museo Comunale d'Arte Moderna in Ascona. Sie befasst sich mit praxisbasierten Projekten mit sozialer und pädagogischer Ausrichtung und vertiefenden Studien zu den Berufen der Darstellenden Künsten.

Agathe Raboud

Arts_Sainement

Agathe Raboud (sie) ist seit 2012 in der Westschweizer Kulturszene aktiv. Sie ist Schauspielerin, Kulturvermittlerin in verschiedenen Institutionen, Gründerin eines unabhängigen Kulturradios, Mitglied des Komitees des literarischen Kabaretts und Gemeinderätin der Gruppe Ensemble à gauche in Lausanne. Seit Januar 2025 übernimmt sie die Koordination des Vereins Arts_Sainement, dem sie seit 2020 angehört.

Radio X

Danielle Bürgin (sie)

Der Kultur- und Kontrastsender Radio X sendet seit 1998 aus Basel (via radiox.ch, UKW, Kabel und DAB+). Zu den Schwerpunktthemen des Senders gehören Musik, Kultur(en) und Gesellschaftsthemen. Radio X ist ein unabhängiges, offenes, innovatives und integratives Medium. Seine Zielgruppen sind Junge, Junggebliebene, kulturell Interessierte und Engagierte. Radio X hat den Mut, in und mit seinem Programm den Kreis der Gewohnheiten zu verlassen.

Danielle Bürgin (sie) arbeitet seit knapp 10 Jahren bei Radio X. Als Musik- und Kulturchefin des Senders ist sie nahe am Puls verschiedener Kultur-Themen und Szenen. Sie entwickelt selbst Sendungen und Formate. Zudem organisiert sie regelmässig Veranstaltungen im Bereich Club- und Subkultur. Als DJ legt sie seit bald dreissig Jahren als Féline in verschiedenen Schweizer Clubs auf.

Reboot Transmissions

Sarah Simili (they) und Lise Lerichomme (sie)

Reboot ist ein französisch-schweizerisches Projekt der Compagnien Courant d'Cirque und d'iElles, das sich mit Machtverhältnissen, Gewalt und Stereotypen in der Ausbildung in Zirkuskunst befasst. Es ist von feministischen Werten inspiriert und stützt sich auf Workshops, fachlichen Austausch und einen Prozess der kollektiven Intelligenz, um zu hinterfragen, zu dekonstruieren und konkrete Ressourcen anzubieten.

Beren Tuna

Fe:maleAct

Beren Tuna (sie) wuchs in der Türkei und in Deutschland auf. Sie schloss ihre Schauspielausbildung 2006 an der HMT (heute ZHdK) ab. Seither arbeitet sie freischaffend in Theater und Film. 2016 wurde Beren Tuna für ihre Rolle im Kinofilm «Köpek» (Regie: Esen Işık) mit dem Schweizer Filmpreis als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, 2020 wurde sie erneut nominiert für ihre Rolle in «Al-Shafaq». Seit 2018 realisiert sie eigene Theaterarbeiten, in denen sie Regie führt. Sie ist Mitgründerin und im Vorstand des Vereins Fe:maleAct, mit dem sie sich für Gleichstellung und Diversität in Film und Theater engagiert. In diesem Kontext ist sie mit den unterschiedlichen aktivistischen Initiativen der Schweiz vernetzt, die sich auf je eigene Weise für eine diskriminierungsarme und nachhaltigere Theaterpraxis einsetzen.

t. Theaterschaffen Schweiz

Judith Rohrbach (sie) und Manuel Kühne (er)

t. Theaterschaffen Schweiz ist der nationale Berufs- und Branchenverband aller Akteur*innen des professionellen freien Theaters. Über 1750 Mitglieder zählend, vertritt t. schweizweit die Interessen des Sektors auf kulturpolitischer und gesellschaftlicher Ebene. t. unterstützt Theaterschaffende durch Richtlöhne und Richthonorare, Beratungen und zahlreiche Dienstleistungen.

Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V.

Katrin Inga Kirstein (sie)

Die Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. wurde 2018 von Verbänden der Kultur- und Medienbranche und Sendeanstalten gegründet. Sie bietet vertrauliche juristische und psychologische Beratung für Betroffene, Zeug*innen und Unternehmen. Themis wird von Branchenverbänden, Sendern und Förderern getragen und vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Katrin I. Kirstein (sie) ist juristische Beraterin bei der Themis und daneben freiberuflich als Rechtsanwältin tätig.

Verein Flirt Don't Hurt

Adriana Anliker (sie) und Hanna-Lynn Schori (sie)

Der Berner Verein Flirt Don’t Hurt setzt sich als Verein für die Prävention und Sensibilisierung zum Thema der sexualisierten Gewalt im Berner Nachtleben ein. Dafür geht der Verein verschiedene Wege: Er bietet Workshops für Clubpersonal an, führt Info-Kampagnen auf Social Media durch, unterstützt ähnliche Initiativen, macht Coachings für Führungspersonen und begleitet Betriebe des Nachtlebens im Awareness-Prozess. Alles mit dem Ziel, allen Feiernden ein sicheres Ausgeherlebnis zu ermöglichen. Flirt Don’t Hurt geht aktiv gegen sexualisierte Gewalt im Berner Nachtleben vor.

We Can Dance iT

Mattia Iacobelli (er/keine) und Evelyne Deiri (sie)

WeCanDanceiT ist ein Verein, der sich der Förderung von Gleichstellung sowie der Prävention und Sensibilisierung zu sexistischer und sexueller Gewalt im Kulturbereich, im öffentlichen Raum und im Nachtleben verschrieben hat. Die Tätigkeit gliedert sich in vier Schwerpunkte: Ziel des Vereins ist es, Kultur- oder Veranstaltungsstrukturen mit einem Label auszuzeichnen und sie auf ihrem Weg zu einer generellen Sensibilisierung für sexistische und sexuelle Gewalt zu begleiten. Kultur- oder Veranstaltungsstrukturen, die das Label annehmen, verpflichten sich zu einem langfristigen Entwicklungsprozess.

Andrea Zimmermann

Dr. Andrea Zimmermann (sie) ist Geschlechterforscherin an der Universität Bern, leitet seit 2018 verschiedene Projekte zu Geschlechterverhältnissen in Kulturbetrieben und unterrichtet an verschiedenen Hochschulen. Sie setzt sich mit den Themen Gleichstellung, emanzipatorische Kritik, geschlechtsbasierte Gewalt und Männlichkeiten auseinander. Seit 2018 engagiert sie sich mit Art of Intervention für einen lebendigen Austausch zwischen Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit.

ANMELDUNG

KINDERBETREUUNG

Wir bieten für jüngere Kinder von 1 bis 10 Jahre ein kostenloses Betreuungsangebot in Zusammenarbeit mit GioiaCares. Dafür steht das Foyer des Loges im Nebia · Bienne spectaculaire zur Verfügung.

Zeiten: 09:15-13:00 Uhr und 14:15-18:00 Uhr.
Die Mittagspause verbringt das Kind mit dem Elternteil. Alle Kinder sind herzlich zu unserem veganen Mittags-Catering in der Cafeteria im Nebia eingeladen. Falls dein Kind eine andere Verpflegung benötigt, bringst du diese selbst mit.

Bitte mitbringen: z’Nüni, z’Mittag (falls nötig), z’Vieri, Getränke, Hygieneartikel, Ersatzkleider

Sprache: Die Betreuungssprache ist schweizer-/deutsch und französisch.

Vor Ort werden wir euch bitten ein Info-Blatt zu eurem Kind mit wichtigen Informationen auszufüllen. Das Check-In erfolgt via Welcome-Desk im Foyer des Nebia.

Anmeldung: Bitte melde deine Kinder bei deiner Anmeldung an!

ZUGÄNGLICHKEIT

Wir bieten verschiedene Accessibility-Massnahmen an und weisen bei jedem Programmpunkt auf Zugänglichkeit oder Barrieren hin.

Wir empfehlen dir, Noise-Cancelling Earplugs, Stimming Rings und andere Hilfsmittel selbst mitzubringen.

Awareness: Wir möchten alle Teilnehmenden dazu ermutigen, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich wann immer nötig Pausen zu nehmen. Es ist während des gesamten Programms möglich, jederzeit die Räumlichkeiten zu verlassen. Im Nebia · Bienne spectaculaire und im Maison.Farel.Haus gibt es Rückzugsmöglichkeiten.

Rückzugsmöglichkeiten: Im Nebia · Bienne spectaculaire bietet sich die Cafeteria und das Foyer für den Rückzug an. Am Nachmittag finden Workshops im Foyer EG und 1.OG statt.
Im Maison.Farel.Haus gibt es eine Cafeteria. Die Laure Wyss Esplanade befindet sich 4 Minuten zu Fuss vom Maison.Haus.Farel und bietet eine kleine Grünfläche und frische Luft.

Die Workshops am Nachmittag im Maison.Farel.Haus werden nicht Simultanübersetzt, sondern finden in der jeweils beim Programmpunkt angegebenen Sprache statt. Es besteht die Möglichkeit, dass die Gebärden-Übersetzer*innen (deutschschweizer oder französische Gebärdensprache), die Teilnehmenden zu den Workshops begleiten. Der Bedarf wird bei der Aufteilung in die Workshops abgeklärt.

GENERELLE ZUGANGSINFORMATIONEN ZU DEN LOCATIONS

Maison.Farel.Haus
Im Erdgeschoss ist alles barrierefrei. Die Obergeschosse sind über einen kleinen Schindler-Lift (geeignet für einen Handrollstuhl) mit manueller Türe zu erreichen, so auch die rollstuhlgängige Toilette im Untergeschoss. Hierzu braucht es einen Schlüssel, und der Weg führt durch den Fahrradkeller. Bitte wende dich für die Assistenz an das Veranstaltungspersonal. Das Maison.Farel.Haus verfügt über keine Induktionsschleife.

Nebia · Bienne spectaculaire
Der Theatersaal, die Cafeteria und das Foyer im Erdgeschoss sind barrierefrei zugänglich. Im Theatersaal stehen spezielle Plätze für Rollstuhlfahrer*innen zur Verfügung. Ebenfalls vorhanden sind rollstuhlgängige Toiletten. Das Foyer des Loges ist über einen Fahrstuhl erreichbar. Das Foyer im ersten Stock ist leider für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht zugänglich. Besucher*innen mit Hörbehinderung: Der Theatersaal verfügt über eine induktive Höranlage für Personen mit Hörgeräten (in den Reihen C bis Q mit Ausnahme der Plätze O26, P26 und Q26 sowie in den Reihen S bis V). Weitere Informationen über die Funktionsweise dieses Systems findest du hier. Es stehen Empfänger für die Simultanübersetzung via Induktiontschleife am Check-In zur Verfügung.

LOCATIONS

kHaus

Kasernenstrasse 8, Basel
4058 Basel

Google Maps

Räumlichkeiten:
Plaza
Forum
Atelier
Proberaum (nicht rollstuhlgängig)
Saal
Turmzimmer

kHaus

Kasernenstrasse 8, Basel
4058 Basel

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Räumlichkeiten:
Plaza
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Turmzimmer

WER STECKT HINTER FORUM TANZ?

Als wichtigstes Branchentreffen bietet das Forum Tanz einmal pro Jahr Raum für einen kritischen und konstruktiven Austausch über Rahmenbedingungen, Strukturen und Bedürfnisse der professionellen Schweizer Tanzszene. Es behandelte künstlerische Prozesse und «Safe Spaces», (Dis-)Kontinuitäten von Tanzkarrieren und Fair Practices und wird seit 2013 einmal jährlich organisiert von Reso – Tanznetzwerk Schweiz in Partnerschaft mit Danse Suisse und Pro Helvetia. Reso versteht sich als nationale Koordinationsstelle für den Tanz. Mitglied sind rund hundert Schweizer Organisationen und Institutionen, die im Bereich des professionellen Tanzschaffens tätig sind.

v.l.n.r.
Reso: Boris Brüderlin (management), Simona Travaglianti (project management), Lisa Letnansky (project management), Katja Zellweger (communication management), Manuel Zizzari (assistance), Daria Reimann (coordination), Claudio Richard (assistance, nicht im Bild)

Instagram: RESO

WER STECKT HINTER MIGROS-KULTURPROZENT M2ACT?

Migros-Kulturprozent m2act engagiert sich für eine faire und nachhaltige Praxis, fördert kulturelle Ko-Kreation und unterstützt einen offenen Wissenstransfer in den Darstellenden Künsten. Gemeinsam mit Kooperationspartner*innen veranstaltet m2act Netzwerkanlässe zur Vernetzung und zum Austausch unter Akteur*innen der Darstellenden Künste der Schweiz und zur Sichtbarmachung der von m2act geförderten Vorhaben. Damit verfolgt m2act die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Kulturpolitik für die Anliegen und Forderungen der Darstellenden Künste. m2act ist ein Projekt des Migros-Kulturprozent, welches wiederum Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe ist.

v.l.n.r.

Regula Schröter (Co-Projektentwicklung und inhaltliche Beratung), Anna Trombini (Produktionsleitung), Saima Sägesser (Leitung), Belinda Schweizer (Kommunikation), Dino Radoncic (Praktikum), Michelle Akanji (Koordination & Förderbetrieb, nicht auf dem Foto)

Instagram: m2act

RÜCKBLICK M2ACT x BURNING ISSUES 2023 – PERFORMING ARTS & ACTION